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Umweltzahnmedizin

Bedeutung für die Zahnmedizin

Zahnmediziner sind gezwungen, Fremdmaterialien in den Körper ihrer Patienten dauerhaft einzubringen. Egal ob es sich um Metalle, Kunststoffe, Keramiken oder andere Materialien handelt, jedes Material kann individuell unverträglich sein und einen Trigger für chronische Entzündungen darstellen. Jedes Material geht Wechselwirkungen mit dem Organismus ein. Weil jeder Organismus anders reagiert, muss präventiv das für den Patienten geeignete Material und die individuell beste Therapieoption gewählt werden.

Andererseits werden Zahnärzte aber auch mit der Situation konfrontiert, dass immer mehr ihrer Patienten schon an chronisch entzündlichen Erkrankungen leiden. Bei ihnen müssen sie in enger Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten gezielt nach unverträglichen Materialien oder Störfaktoren suchen. Die Zähne und der Zahnhalteapparat stellen häufig die Quelle der Entzündung dar, die Auswirkungen auf den ganzen Organismus hat.

Stellt sich die Zahnmedizin diesem Problem?

Viele Zahnärzte haben inzwischen Ihre Verantwortung erkannt. Sie haben sich auf zertifizierten Fortbildungskursen Wissen angeeignet, das weit über das hinausgeht, was im Studium der Zahnmedizin an den Universitäten gelehrt wird. Sie kennen die allgemeinmedizinischen Erkrankungen und sehen die Zusammenhänge zwischen dem Mundraum und den Organen. Sie haben sich mit Toxikologie, Immunologie, Allergologie und Werkstoffkunde beschäftigt und können das gesamte Spektrum der diagnostischen Möglichkeiten einsetzen, um die Sicherheit für den Patienten zu erhöhen. Viele von ihnen haben die Qualifikation zum Umwelt-ZahnMediziner nach erfolgreichem Abschluss der Curricula erworben. Sie arbeiten im Netzwerk, denn sie haben erkannt, dass sie die komplexen Probleme ihrer Patienten nur in Kooperation mit anderen medizinischen Fachrichtungen lösen können.